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Bericht, Bilder, Video, GPS, KML, Route als Kartenansicht. Am 06.06.10 erblickten 7 neue Traumpfade das Licht der Wanderwelt. Noch vor ihrer Fertigstellung bewanderten wir zwei dieser Wege. Den Traumpfad Waldseepfad Rieden und nun den Traumpfad mit dem klangvollen Namen: Heidehimmel Volkesfeld. Der Name erklärt im Grunde schon das Thema dieses Traumpfades. Rund um den Ort Volkesfeld führt der Weg entlang dreier Wachholderheiden. In der Beschreibung des Weges wird erklärt, dass jede dieser Wachholderheiden ihren eigenen Charakter hat. Mit seinen 9 Kilometern Länge soll der Weg durch die Wachholderheiden führen und dem Wanderer die Welt dieser Heiden näher bringen. Das klingt natürlich erst einmal sehr nett. Aber hält der Weg, was die Beschreibung verspricht?
Als wir am frühen Morgen in Volkesfeld eintrafen, mussten wir zunächst einmal Ausschau nach den Wegmarkierungen des Traumpfades halten. Dieser war offiziell ja noch nicht freigegeben und somit auch der Startpunkt nicht bekannt. Fündig wurden wir auf der Nettestrasse, gleich an einer Bushaltestelle. Dort gibt es auch einen (zu diesem Zeitpunkt), kostenfreien Parkplatz. Also raus aus dem Wagen und ab auf dem Traumpfad. Unsere Erwartungen waren groß. Immerhin steckt das Wort Himmel im Wegenamen und da erwartet man ja so einiges. Zunächst führt die Route raus aus dem Ort, hinauf zu einem Kriegsdenkmal mit schöner Aussicht. Dann geht es wieder hinein in den Ort, bzw. durch den Ortsrand. Es folgt ein kurzer Abschnitt mit Wald und dann trifft man schon auf freie Flächen, mit jeder Menge Aussicht. Auch die Wachholderheiden lassen nicht lange auf sich warten. Bei 9 Kilometern Streckenlänge kommt ja alles recht komprimiert auf den Wanderer zu. Auf dem Weg wechseln sich Wachholderheiden, Wald und Wiesen ausgewogen ab. Somit ist die Streckenführung gut konzipiert. Es ist ein guter Traumpfad, der lediglich einmal von einer Landstrasse unterbrochen wird, bei deren Überquerung man ein Auge offen halten sollte. Bei uns näherten sich ein paar Fahrzeuge mit einem Affenzahn. Aber das stört das Wandererlebnis nicht sonderlich. Auf dem Weg entwickelt sich ein schönes, freies Gefühl. Es gibt keine besonders anspruchsvollen Anstiege und so ist der Weg ideal, um einmal die Seele baumeln zu lassen. Und wenn man am Ende des Weges ankommt, findet man es schade, dass er schon zuende ist. Tröstlich ist dabei, dass es um den Traumpfad herum noch jede Menge Wege zu erkunden gibt. So kann man die Wanderung dann noch etwas ausdehnen. Also – der Heidehimmel wartet.
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