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Uns hat es wieder einmal ins Rheinland gezogen. Unsere ca. 13 Kilometer lange Route führte uns unter anderem auf den 468 Meter hohen Ölberg. Hat man den Berg erstiegen, erwartet den Wanderer ein toller Ausblick. Man sieht über das Rheintal, den Westerwald, das Bergische Land, ja sogar bis hin zum Taunus. Aber die Route hat natürlich noch mehr zu bieten. Der Weg führt den Wanderer zum Beispiel durch das Nachtigallental. Ein ganz besonders schöner Abschnitt des Weges. Das Nachtigallental ist ein kurzer, aber schöner Talweg, mit einer mystischen Stimmung. In den Seitenwänden, die sich links uns rechts des Weges erheben, finden sich immer wieder ein paar Höhlen. Deren Ursprung blieb uns zwar verborgen, jedoch tippen wir einmal darauf, dass es etwas mit dem Weinanbau zu tun hat, der in dieser Region betrieben wird. Aber auch die Klosterruine Heisterbach ist sehenswert. Das Besondere an dieser Route ist, dass immer wieder kleine Wege abzweigen, die den Wanderer zu Aussichtspunkten, oder Sehenswürdigkeiten führen. So kann sich die eigentlich ca. 13 Kilometer lange Route dann deutlich verlängern. Nimmt man alle Aussichtspunkte und Sehenswürdigkeiten mit, kann es schnell zu einer Streckenlänge von 20 Kilometern kommen. Bei uns war das der Fall. Die GPS-Daten sind aber auf die Hauptroute beschränkt. Alle Sonderwege sind auf der Route deutlich ausgeschildert und jeder kann selbst entscheiden, ob er die Route dann noch etwas ausbauen möchte. Empfehlenswert sind die Zusatzziele aber schon.
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